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Thomas Klews, CEO von Impower

Hausverwaltung im Wandel: Warum Digitalisierung jetzt über Wettbewerbsfähigkeit entscheidet

Thomas Klews über Konsolidierung, neue Marktteilnehmer, ERP-Systeme, Migration und die künftige Rolle von KI

Die Hausverwaltungsbranche steht vor einem tiefgreifenden Wandel. Für Thomas Klews verdichten sich derzeit mehrere Entwicklungen zugleich: Viele Altverwalter ziehen sich altersbedingt aus dem Markt zurück, Nachfolgelösungen fehlen oft, gleichzeitig fließt zunehmend Kapital in die Branche. Hinzu kommen neue Marktteilnehmer, die Verwaltung von Beginn an digital denken – oder bestehende Verwaltungen aufkaufen, technologisch neu aufstellen und professionalisieren.

Für ihn ist das kein kurzfristiger Trend, sondern eine strukturelle Marktverschiebung. Die Branche sei groß, wirtschaftlich attraktiv und zugleich in vielen Bereichen noch stark fragmentiert. Genau darin liege für Investoren, Gründer und technologiegetriebene Anbieter die Chance. Entscheidend werde nun, wie Hausverwaltungen auf diese Entwicklung reagieren: „Es wird immer sichtbarer, dass es zwei Geschwindigkeiten gibt“ – eine alte Welt und eine neue, die Digitalisierung und KI konsequent nutzt, um schneller und effizienter zu arbeiten.

Konsolidierung im Verwaltermarkt: Warum Altverwalter aufhören und neue Player entstehen

Klews beobachtet im Markt zunächst eine demografische Verschiebung. Viele Verwalter der Babyboomer-Generation oder älterer Jahrgänge hören auf, finden keinen Nachfolger und geben ihre Bestände ab oder verkaufen ihre Unternehmen. Damit verändert sich die Marktstruktur bereits heute deutlich.

Parallel dazu erkennen immer mehr Akteure das wirtschaftliche Potenzial der Branche. Es handelt sich um einen Milliardenmarkt, der lange Zeit wenig professionalisiert und nur begrenzt digitalisiert war. Genau das macht ihn für neue Marktteilnehmer interessant.

Gleichzeitig treten junge Unternehmer in den Markt ein, die Hausverwaltung als skalierbares Geschäftsmodell verstehen. „Der Verwaltermarkt ist ein attraktives Geschäft – stabile Einnahmen und planbare Umsätze, wenn man ihn richtig aufsetzt.“ Der Unterschied liege vor allem in der Arbeitsweise: Diese neuen Anbieter sind von Anfang an digitaler und effizienter aufgestellt.

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Thomas Klews, CEO von Impower sitzend am arbeiten.

Der Verwaltermarkt ist ein attraktives Geschäft, wenn man ihn richtig aufsetzt.

Thomas Klews
CEO von Impower
Neue Marktteilnehmer und Digitalisierung: Warum sich der Wettbewerb grundlegend verändert

Besonders relevant ist, dass zunehmend kapitalstarke und technologisch geprägte Anbieter in die Branche drängen. Die wiederholten Investitionen im zweistelligen Millionenbereich durch Google Ventures in Unternehmen wie Buena zeigen, dass der Markt längst im Fokus großer Investoren steht.

Dabei entsteht ein klares Muster: Neue Player kaufen Verwaltungen auf, digitalisieren Prozesse auf Basis moderner Systemlandschaften und schaffen Skaleneffekte. „Diese neuen Player bauen Strukturen, die deutlich effizienter sind – und genau das wird den Markt verändern.“

Andere treten direkt mit vollständig digitalisierten Verwaltungsansätzen in Konkurrenz zu klassischen Anbietern. Entscheidend ist, dass sie nicht nur bestehende Leistungen kopieren, sondern sukzessive ein attraktiveres Leistungsversprechen entwickeln – effizienter, strukturierter und oft auch wirtschaftlicher.

Für 2026 erwartet Klews, dass sich diese Entwicklung noch deutlicher zeigt. Es wird sichtbar, welche Verwaltungen digitale Arbeitsweisen wirklich verinnerlicht haben – und welche im Kern weiterhin in alten Strukturen arbeiten.
„Es entstehen zwei Welten – die eine arbeitet wie vor zehn Jahren, die andere komplett digital.“

Dabei ist nicht allein KI entscheidend, sondern die grundsätzliche Arbeitsweise. Erst wenn Prozesse, Daten und Zuständigkeiten digital organisiert sind, können Technologien ihren vollen Nutzen entfalten.
Diese Entwicklung hat direkte Auswirkungen auf den Wettbewerb.

Digitale Anbieter werden effizienter, profitabler und attraktiver – sowohl für Mitarbeiter als auch für Kunden. Für ihn ist deshalb klar: Wer moderne Arbeitsweisen verpasst, riskiert mittelfristig Wettbewerbsfähigkeit – selbst bei hoher fachlicher Qualität.

Fachkräftemangel und Arbeitgeberattraktivität: Wie moderne Verwaltungen einen Vorsprung aufbauen

Ein wesentlicher Effekt zeigt sich im Wettbewerb um Mitarbeiter. Wenn Routinen und wiederkehrende Aufgaben automatisiert werden, verändert sich die Arbeitsrealität spürbar. Mitarbeitende können sich stärker auf wertschöpfende Tätigkeiten konzentrieren.

Gerade im Kontext des Fachkräftemangels wird das zum Vorteil. Moderne Verwaltungen werden als Arbeitgeber attraktiver. Gleichzeitig steigert Effizienz die Profitabilität und schafft Spielraum für Investitionen in Personal und Service.

Daraus entsteht ein klarer Kreislauf: Wer digital besser aufgestellt ist, wird effizienter, attraktiver und wettbewerbsfähiger. Wer in alten Strukturen verharrt, gerät zunehmend unter Druck.

Thomas Klews, CEO von Impower lächelnd mit einem Laptop in der Hand

Es entstehen zwei Welten – die eine arbeitet wie vor zehn Jahren, die andere komplett digital.

Thomas Klews
CEO von Impower
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ERP-System und Migration: Warum das Fundament entscheidend ist – und der Wechsel einfacher als gedacht

Wenn Klews über technologische Zukunftsfähigkeit spricht, beginnt er beim Fundament.
„Wenn das Kernsystem nicht stimmt, bringt dir die beste Digitalisierung nichts.“

Im Zentrum steht das ERP-System. Stammdaten, Buchhaltung und zentrale Prozesse müssen strukturiert verfügbar und vernetzbar sein. Nur so können weitere Anwendungen sinnvoll integriert werden.
Einzelne Tools an der Peripherie reichen nicht aus. Die Reihenfolge ist klar: zuerst das Fundament, dann die Erweiterung.

Beim Thema Systemwechsel zeigt er Verständnis für die Zurückhaltung vieler Verwaltungen. Gleichzeitig sind viele Vorbehalte historisch geprägt.

„Der Wechsel ist heute kein Mammutprojekt mehr – das ist vor allem ein Mindset-Thema.“
Ein Teil der Daten kann automatisiert übernommen werden, Systeme sind intuitiver geworden und reduzieren den Schulungsaufwand erheblich. Migration ist damit heute in vielen Fällen ein klar strukturierter, überschaubarer Prozess.

Das Team von Impower in 2021

Es ist keine Frage, ob sich die Branche verändert – sondern wie schnell man darauf reagiert.

Thomas Klews
CEO von Impower
KI in der Hausverwaltung: Wo sie kurzfristig echten Mehrwert schafft

Auch beim Thema KI bleibt die Einordnung differenziert. „KI wird die Branche verändern – aber nur, wenn die Datenbasis stimmt.“

Damit KI wirksam wird, müssen zunächst alle relevanten Informationen digital verfügbar sein. Solange Daten nicht strukturiert vorliegen, kann KI ihr Potenzial nicht entfalten.

Schneller zeigt sich der Nutzen in Bereichen wie Buchhaltung, Datenauswertung, Stammdatenerfassung und Dokumentenmanagement. Dort kann KI bereits heute spürbar entlasten und Prozesse automatisieren. Der wichtigste Effekt ist dabei die Rückgewinnung von Zeit für die eigentliche Objektbetreuung.

Fortbildung, Datenschutz und AI Act: Warum Kompetenz entscheidend wird

Zum Schluss ordnet Klews die regulatorische Perspektive ein. Fortbildung und der Umgang mit KI werden zunehmend wichtiger.

Die Arbeit in der Hausverwaltung wird komplexer. Rechtliche, buchhalterische und organisatorische Anforderungen nehmen zu – und KI kommt als weiteres Themenfeld hinzu. Weiterbildung bleibt daher ein zentraler Faktor.

Dabei geht es nicht nur um technisches Verständnis, sondern auch um die richtige Anwendung: Welche KI wofür sinnvoll ist, wie sie datenschutzkonform eingesetzt wird und welche Informationspflichten bestehen.

Fazit: Die Zukunft gehört Hausverwaltungen mit digitalem Fundament

Die zentrale Botschaft ist klar: Der Markt verändert sich strukturell. Neue Anbieter, Kapital und Technologie erhöhen den Wettbewerbsdruck spürbar.

Es ist keine Frage, ob sich die Branche verändert – sondern wie schnell man darauf reagiert.

Wer langfristig bestehen will, braucht ein solides Fundament: eine moderne Systemlandschaft, ein leistungsfähiges ERP-System und die Bereitschaft, Arbeitsweisen zu verändern. Wer an alten Strukturen festhält, riskiert, den Anschluss zu verlieren – nicht sofort, aber mittelfristig deutlich spürbar.

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